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| Paaaarty in der KVU |
Freitag, 02.06.06
In der KVU begingen u.a. Marion und Piet ihre grandiosen runden Geburtstage. Eingeweihte wissen, das kann nur eins bedeuten: Feiern bis der Notarzt/Abdecker kommt!
Bereits gegen 17 Uhr begannen die ersten Helfershelfer, sich am Ort des Geschehens einzufinden. um ein Süppchen zu kochen, sich an der Theke einweisen zu lassen oder (wie ich) einfach nur rumzugammeln und Saft zu trinken. JAAAA, Saft! Keen Alk...
Erwähnt sei, dass zu dieser frühen Stunde einige Partyteilnehmer noch verkleidet rumsaßen (Wo siehst Du denn Piet?).
Punk wäre nicht Punk, wenn alles planmäßig um 20 Uhr begonnen hätte. Aber so gegen 20 Uhr waren wenigstens die oben genannten Helferlein schon vollzählig versammelt, und auch das Essen stand dampfend auf dem Tisch. Dann wurde der Eingang verrammelt und ankommende Gäste durch den Kellereingang reingelotst. Was dann folgte verdient nur eine Beschreibung: Holla die Waldfee!
Musikalisch eingeläutet wurde der Abend von Piet, der endlich komplett aufgedonnert am Plattenteller stand und uns kräftig was auf die Ohren gab. Aber natürlich gabs nicht nur Musik aus der Konserve, sondern auch live.
Den Anfang machte hier eine junge Band aus UK, die trotz der selbst eingestandenen mangelnden Bühnenerfahrung ordentlich auf die Instrumente eindrosch und auch sonst gewaltig auf den Putz haute. Leider ist mir der Name entfallen, aber Marion kann da bestimmt was editieren... Jedenfalls bot diese Combo eine gepflegte Darbietung, die von gelegentlichem Instrumentenwechsel und einem Drummer mit beeindruckendem Gesichtskino abgerundet war. Sängerin Debbie erkannte außerdem schnell, dass die Bühne zu klein ist und begann, samt 150 Kilometern Mikro-Kabel den gesamten Keller als Bühne zu benutzen. Mögliche Blessuren, die ein Ritt auf der Menge verursacht haben könnte, wurden dann auch standesgemäß ignoriert. So tobte dieses Jungvolk mit nicht enden wollender Ausdauer auf und vor der Bühne durch das Publikum, dass diesen Auftritt auch sichtlich genoss und ebenfalls ausgelassen der Leibesertüchtigung durch Springen fröhnte.
Doch alles schöne hat auch mal ein Ende, und so folgte zunächst wieder Vinylkonserve, gegen die sich fairerweise aber kein Einspruch einlegen lässt. Und schon bald folgte der nächste Live-auf-die-Ohren-Drücker: "Bite the Bullet" betraten die Arena.
Von diesem Auftritt bekam ich nur Teile mit, da ich mich zwischendurch auch vor dem Eingang herumtrieb. Dort hatten sich nämlich zu dieser Zeit (es dürfte zwischen 23 und 24 Uhr gewesen sein) ebenfalls ein Meute Menschen versammelt, die dem Zwiegespräch und der flüssigen Verköstigung fröhnte. Doch was von unten aus dem Keller dröhnte bzw. mir direkt auf die Ohren hämmerte klang beeindruckend. Persönliches Highlight stellte für mich die wechselseitige Bierdusche dar, die Piet sich mit dem Sänger lieferte. Wie es Piet's weißem Hemd bekam konnte ich nicht herausfinden...
Selbstredend war Musik nicht alles, was der Abend zu bieten hatte: Am Rande der Veranstaltung folgte Gespräch auf Gespräch, denn alle zwei Meter traf man Bekannte, mit denen man mehr schlecht als recht kommunizieren konnte. Schuld daran waren neben der Musik + Hintergrundgeräuschen auch der zunehmende Pegel, der sich expotentiell zur Uhrzeit erhöhte. Mitunter boten sich jedoch auch hier lustige Anekdoten, erst sonntag wurde klar, warum Tim als Hahn ein Trikot brauchte!
Für die körperlichen Genüsse stellte sich ein Heer von freiwilligen Damen und Herren zur Verfügung, das nicht müde wurde, die Anwesenden mit einem Strom von allerlei Getränken zu versorgen. Man mag mir verzeihen, wenn ich mich nur noch an Beene und Claudia namentlich erinnern kann. Alle anderen: Auch ihr habt einen Spitzenjob geleistet, darum noch einmal ein riesen Dankeschön an euch.
Leider kann ich euch nicht verraten, wie dieses Märchen endet, denn bereits vorher empfingen wir einen Notruf unserer Matratze, die sich schrecklich einsam fühlte und nach Gesellschaft sehnte! Doch ich bin sicher, andere, die sich noch an Fragmente dieses Abends erinnern können, werden ihre Senf früher oder später dazu geben.
Bis dahin allet Jute,
Euer Absani
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| Kommentare |
am 06-06-2006 11:12
Des waren die Tungsten Tips! Kannte ich vorher auch nicht, sollte man sich aber merken. Ist schon länger her, dass bei ner "Vorband" Musiker (fast) bis zur Theke getragen wurden. Fand beide Bands genial! Dafür hatte sich dann der ganze Vor-und Nachstress gelohnt. Schade war nur, dass man keine Zeit hatte zu quatschen. Hauptsache, es hat gerockt! Nur wieso brauchte Tim ein Hahntrikot? Das ist mir definitiv entgangen...Piets weisses Hemd wurde mir höchstpersöhnlich unter die Nase gehalten: Das ist ja das gute an Bier, macht garantiert keine Flecken, stinkt nur!!! |
am 06-06-2006 11:33
Also mit dem Hahnentrikot, das war wohl so: Die Rala hat sich mit Tim unterhalten und meinte wohl, weil er so rumgehampelt wäre könnte er auch prima als Hahn auftreten. Daraufhin meinte Tim, dann bräuchte er aber ein Trikot. Unser Gesichtsausdruck war dann auch entsprechend "wtf?".
Erst am Sonntag kam Rala dahinter, dass Tim als Fußballfan bei dem Getöse wohl "Kahn" statt "Hahn" verstanden hat. Das ist zumindest eine einleuchtende Erklärung  |
am 06-06-2006 11:35
ich hätte ja auf ne ratten07 aufführung getippt  |
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