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Der Wiederkeher
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Der Wiederkehrer

Die beiden Ermittler Schmitt(49), Engelmann(36), sowie die Ermittlerin Grubener(29) werden 1992 zu einem Tatort in Berlin Mitte gerufen. Ein Mann ist abgeschlachtet worden, seine Organe in Opferschalen auf dem Nachtisch aufgestellt. Auf dem Brustbein des Mannes befindet sich ein eingeritztes Zeichen von Thors Hammer. Im Kühlschrank befinden sich größere Mengen an Drogen. Marie Grubener soll die Angehörigen informieren, während Schmitt und Engelmann die Nachbarn befragen. Die Kriminaltechniker verlassen die Wohnung, und Engelmann beginnt mit der Hausdurchsuchung, während Schmitt die anderen Nachbarn befragt. Niemand will oder kann ihm eine Antwort auf seine Fragen geben. Frustriert kehrt er in die Wohnung zurück.
Grubener informiert die Angehörigen und kehrt Heim. Schmitt sitzt bis spät über den Akten. Er muss Fälle für den Staatsanwalt vorbereiten. Grubener ruft ihn betrunken an und beschwert sich über ihn.

Am nächsten Tag versucht die Ermittlungsgruppe mit Hilfe des vorläufigen Bericht des Kriminaltechnikers zu rekonstruieren. Jedoch kommen sie zu keiner Lösung, da sie sich nicht erklären können, wie der Mörder ins Haus kam. Das Vorhängeschloss war beim Eintreten des Hausmeisters noch vorgeschoben. Ihrer ersten Vermutung nach, wurde an dem Mann ein Exempel durchgeführt. Sie beschließen im Drogen- und Zuhältermilieu zu suchen.

Schmitt ruft einen Kontaktmann in der Stadt an. Grubener sucht in den Archiven nach einem vergleichbaren Mord. Engelmann befragt die Menschen, deren Nummern und Adressen sie in der Wohnung des Opfers gefunden haben. Keiner der Befragten will Auskunft geben. Engelmann setzt sie mit der Vermutung unter Druck, sie hätten bei dem Opfer Drogen gekauft. Die Verhörten sagen aus, dass der Ermordete lediglich im kleinen Stil gedealt hat und keinerlei Geschäfte mit der orgenisierten Kriminalität gemacht. Grubener versucht nach der Arbeit einen Familienkonflikt mit ihrer Mutter zu lösen, der schon seit längerem schwelt.

Aus der Sicht des Mörders wird gezeigt, wie er einer Frau auflauert. Er rezitiert dabei einen altmodischen Vers. Das Opfer spürt seine Anwesenheit, schaut sich unsicher um. Als er sie angreift, schafft sie es zu fliehen, jedoch greift der Mörder sie und sticht sie mit unbändiger Wut nieder.

Zwei Wochen nach dem ersten Opfer wird ein weibliches Mordopfer gefunden nahe des Kanals gefunden. Ihre Brüste sind ab-, die Augen herausgeschnitten. Zuerst glauben das Ermittlerteam einen brutalen Raubmord, vielleicht eine Vergewaltigung vor sich zu haben. Als der Kriminaltechniker die Leiche umdreht, müssen sie feststellen, dass den Rücken des Opfers eine Midgardschlage ziert.
Die Presse informiert die Bevölkerung von den Vorfällen, weiß aber noch nichts von der Verbindung zwischen den beiden Opfern. Das Ermittlerteam setzt sich zusammen und versucht zwischen den beiden Opfern eine Verbindung herzustellen. Es werden ebenfalls die Freunde und Bekannten des zweiten Opfers befragt, die aber diese können keine Hinweise geben.
In einer Besprechung erläutert Grubener die Bedeutung der eingeritzten nordischen Symbole.Sie versuchen im Umfeld der Opfer jemanden mit einem rechtsradikalen Hintergrund zu finden und einen Zusammenhang zwischen den Opfern herzustellen. Rätselhaft bliebt wie der Täter aus Weißmanns Wohnung entkommen konnte und warum er keine Fußabdrücke am zweiten Tatort hinterlassen hat. Die erneuten Befragungen der Angehörigen und Freunde bringen keine neuen Erkenntnisse. Engelmann geht die Akten durch. Er arbeitet bis spät in die Nacht. Immer wieder überkommt ihn ein paranoides Gefühl. Grubener geht in die Kneipe, lernt dort eine Gruppe kennen, die sich aber von ihr abwendet, als sie erzählt, dass sie bei der Polizei arbeitet. Sie betrinkt sich.
Am nächsten Tag suchen Engelmann und Schmitt Martin Kähnle auf. Er ist 35, Führer der Kameradschaft Streglitz, Vorbestraft wegen mehrfacher Volksverhetzung, schwerer Körperverletzung, Aufruf zu Straftaten,
Kähnle ist nicht gewillt mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Er beleidigt die beiden Ermittler. Es kommt zum Streit. Schmitt und Engelmann setzen den Kameradschaftsführer unter Druck und befragen ihn. Dieser gibt einsilbige Antworten. Die Beamten müssen unverrichteter Dinge Kähnle verlassen.
Auch Volker Klaudinsky, 42, Kader der Anti-Antifa, Vorbestraft wegen mehrfacher Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung im Konzentrationslager Sachsenhausen will die LKA Beamten nicht ins Haus lassen. Sie setzten sich gegen den Kader durch und drohen ihm mit einer Razzia und Vorladungen. Auf die Fragen antwortet der Mann verwundert. Es ist für die Ermittler klar, dass er von den Morden nichts weiß.
Grubener führt in der Zeit ihre Recherchen fort. Sie erkundigt sich beim Verfassungsschutz nach den aktuellen Aktivitäten der Rechtenszene. Die Informationen geben zwar einen Überblick, jedoch bringen sie keine Fortschritte in der Untersuchung.
Schmitt und Engelmann besuchen Herbert Waldner im Gefängnis in Marzahn. Waldner hat vor drei Monaten gegen einen Kameradschaftsführer ausgesagt und sich von der rechten Szene abgewendet. Aber auch dieser kann ihnen keinerlei Informationen geben. Schmitt wird von einem Journalisten zum Interview gebeten, aber der Ermittler weist das Angebot zurück.
Als Engelmann aus einem Supermarkt kommt, sitzt vor dem Eingang eine alte Frau, die ihn um Geld anbettelt. Er wendet sich ab. Die alte Frau brüllt ihm nach, dass sich das Rächen würde, ein böser Dämon sei hinter ihm her, der ihn nie wieder loslassen würde. Unangenehm berührt kehrt Engelamnn Heim. Die alte Frau geht ihm nicht aus dem Kopf. Die vorgeladenen Neonazis werden am nächsten Tag verhört, was allerdings keinerlei neue Informationen bringt, sondern lediglich zeigt, welche menschenverachtende Einstellung die Verhörten haben.

Das Ermittlerteam kommt zusammen und tauscht ihre Informationen aus.
Den ganzen Vormittag gehen Anrufe besorgter Bürger ein. Für den Nachmittag wird eine Pressekonferenz angesetzt, auf der Schmitt aber nur verkünden kann, dass es sich vermutlich um den selben Täter handelt und unter Hochdruck ermittelt wird. Engelmann träumt von der alten Frau und den Mordopfern.

Der Mörder bricht eine Tür auf, dringt leise in eine Wohnung ein, er rezitiert dabei jüdische Verschwörungstheorien. Ein Wochenende wird ein alter Mann über Tage in seiner Wohnung gefoltert. Ihm sind Eingeweide rausgeschnitten und die Augen entfernt. Die Eingeweide sind sorgfälltig um das Bett verteilt. Der Körper ist mit Runen übersät. Das Ermittlerteam versucht die Verbindung geheim zu halten, aber die Presse ist bereits vor Ort und stellt Fragen. Die ermittelnden Beamten versuchen den drei Fällen ein Muster zu geben. Sie kommen zu keiner Lösung. Am nächsten Tag wird der Kriminalpsychologe Dr. Weber zu rate gezogen. Dieser ist überzeugt, dass es ein Einzeltäter ist.

Die Boulevardpresse titelt am nächsten Tag mit der Überschrift „Der Wiederkehrer – erneuter grausamer Mord in Pankow!“ Der Artikel beschreibt, dass sechzig Jahre zuvor ebenfalls an den selben Orten, die selben Morde stattgefunden haben. Der im dritten Reich verurteilte Täter war ein Jude, der angeblich Auseinandersetzungen in der jüdischen Gemeinde gerächt hat.
Grubener konnte die Akten darüber nicht finden, da die Polizeiakten aus der Zeit des dritten Reiches nicht vollständig sind. Das Ermittlerteam besorgt sich die alten Zeitungsartikel über den Fall, der sechzig Jahre zurückliegt. Am nächsten Tag erscheint ein Interview mit Martin Kähnle, da die Rechte eine Großdemonstration für das Wochenende angekündigt hat. Alle größeren und kleineren Parteien schließen sich der Demonstration an. 5000 Besucher werden erwartet. Kähnle, als Sprecher der Bewegung, behauptet, dass die Morde den Rechten angehängt werden sollen, damit diese als gewalttätige Bestien dargestellt werden. In der Öffentlichkeit werden die Morde diskutiert, und Argumente der Rechten bekommen Gehör geschenkt. Grubener besorgt die Gerichtsakte bei dem Deutschen Historischen Museum.
Trotz der Einschätzung des Kriminalpsychologen lassen die Ermittler die Kader überwachen, da Schmitt die Vermutung aufstellt, dass die Morde geplante Aktionen der Kameradschaften sind, um Öffentlichkeit zu schaffen.
Das Ermittlerteam geht die Gerichtsakte durch und stellt fest, dass der Täter der zwölf Morde vor sechzig Jahren, 1934 zum Tode verurteilt wurde.
Sie suchen Emil Schmadke auf, der von 1932 bis 1934 den Kriminalinspektor der Sicherheitspolizei Mühlmeier bei seinen Untersuchungen begleitete. Er erzählt seine Erinnerungen über die Ermittlungen und stellt eindeutig klar, dass der damals Verurteilte nicht der Täter gewesen sein kann und lediglich dem Regime als Propaganda dienen sollte. Er beschreibt die Fälle, erzählt Dinge, die nicht in den Zeitungen standen. Grubener und Engelmann sind schockiert über die Tatsache, dass die Morde bis ins Detail kopiert sind. Sie kommen schließlich zu der Erkenntnis, dass der Täter entweder wirklich wiedergekehrt ist oder jemand ausführliche Informationen über den Fall besitzen muss. Sie vermuten die Quelle bei einem Nazikader, der damals mit dem Fall zu tun hatte und nun die Informationen nutzt, um die Öffentlichkeit für rechte Propaganda empfänglich zu machen. Sie besprechen die Situation mit dem Staatsanwalt, fordern den Beschluss für eine Razzia bei Martin Kähnle. Dieser wiegelt aber ab, da es keinerlei konkrete Beweise gibt und die öffentliche Diskussion lässt keinerlei Fehltritte zu, da die Rechten sich in der Öffentlichkeit als Opfer einer Verschwörung sehen. Grubener versucht Quellen für die detaillierten Fallbeschreibungen zu finden. Schmitt übernimmt zusammen mit einem anderen LKA Beamten eine Observation von Kähnle.
Der Pathologe rekonstruiert die Mordwaffe. Engelmann findet heraus, dass es ein Kampfmesser für Lufteinheiten ist, welches aber in jedem handelsüblichen Katalog zu bestellen ist. Dieses bestätigt das Ermittlerteam in dem Gedanken, dass die Tat von einem militanten Rechten begangen wurde.
Am Donnerstag vor der Demonstration kommt es zu Übergriffen auf Immigranten.
Engelmann ist nervös. Ihm fallen die Worte der alten Frau wieder ein. Er fühlt sich in seiner eigenen Wohnung beobachtet. Stürmt in den Garten, weil er meint, etwas Verdächtiges gesehen zu haben. Als er mit gezogener Waffe aus dem Haus läuft und die Stelle erreicht, bewegt sich nur der Ast eines Busches. Der Nachbar schaut ihn über den Gartenzaun an, schüttelt verwundert den Kopf.
Grubener ruft den alten Kommissar noch einmal an, fragt ihn, wo der mutmaßliche Täter untergebracht war. Dieser verweist ihn auf ein Gefängnis, welches nicht mehr existiert. Zudem war er damals in der Karl Bonhöfer Klinik, zur Behandlung. Sie fährt in die Klinik und redet mit dem Leiter, um die alten Akten einzusehen. Dieser ist abweisend, willigt jedoch ein.

Schmitt bekommt einen Hinweis, vom Verfassungsschutz, dass die esotherische Rechte sich am Freitag am Stadtrand Berlins zusammentreffen will. Er fährt mit Engelmann und Grubener dorthin. Sie erzählt was sie in der Akte gefunden hat, um ist überzeugt, dass der damals Verurteilte nicht der Täter gewesen sein kann. Sie beobachten die Feier der Rechtsradikalen. In einer Rede wird der Geist des dritten Reiches beschworen, behauptet, die Zeit des Umschwungs wäre da, da die alten Geister sich im Namen der Gerechtigkeit erheben. Besonders Grubener ist verärgert über das was sie sieht und hört. Sie möchte die Versammlung stürmen lassen. Aber Schmitt versichert ihr, dass es bei der öffentlichen Stimmung momentan wenig ratsam ist. Auf dem Festplatz feiern die Rechten den Wiederkehrer, als den Geist, der die germanischen Kräfte auferstehen lässt. Als das Ermittlerteam wieder verschwinden will, geraten sie mit der Security des Festes aneinander. Der übermüdete Engelmann verliert die Nerven.
Das Fernsehen strahlt einen Bericht aus, in dem sie Anwohner befragen, die alle übernatürliche Erscheinungen gesehen haben wollen.
Nach der Demonstration kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Rechtsradikalen und der Polizei. Unbeteiligte Passanten schließen sich den Demonstranten an, posieren mit Hitlergruß vor der Presse.
Der Ermittlerteam ist fassungslos über die Ereignisse. Engelmann geht durch die Straßen, fühlt sich verfolgt. Grubener geht es ebenso. Sie hat ebenfalls ein vages Gefühl, beobachtet zu werden.
Schmitt observiert Kähnle. Schmitt greift ein, als Kähnle und zwei andere Männer einen Asiaten belästigen. Kähnle droht ihm unverhohlen mit Konsequenzen.
Schmitt lässt sich die Ausgaben der Osara (Anm. d. Verf.: rechtsextreme esoterische Zeitschrift Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts) zukommen, der Zeitschrift Guido Lists und entdeckt dort die vom Mörder verwendeten Symboliken. Engelmann träumt davon, von dem Mörder verfolgt zu werden. Er sieht auch am Tage die Ermordeten.
Der Mörder steht im Halbschatten, rezitiert Verse der Edda, rezitiert eine Passage aus dem Stürmer. Man sieht aus Sicht des Täters, wie er sich über das gefesselte Opfer beugt. Dann dringen Stimmen an sein Ohr. Erinnerungen tauchen auf, wie er gefoltert wird. Der Täter wendet sich von seinem Opfer ab und schlägt um sich.

In der Nacht wird das Ermittlerteam zu einem neuen Tatort gerufen. Obwohl die Gegend überwacht wurde, ist es dem Mörder gelungen in das Haus einzudringen. Wieder ist die Kette vor der Tür verriegelt gewesen. Örtlich weicht der Mord von dem vor 60 Jahren ein wenig ab, die Tat ist die Selbe. Ein alter Mann ist enthauptet, die Augen herausgeschnitten. Den Körper übersähen Wallhallsymboliken. Schmitt ruft den alten Beamten an, bittet diesen sich den Tatort anzuschauen. Der alte Kommissar berichtet, das Opfer sei in dem selben Zustand, jedoch ohne die Zerstörung des Inventars.
Die observierenden Beamten melden eine spontane Versammlung der Rechten in Berlin Lichtenberg. Die wenigen Beamten sind völlig überfordert. Aus dem Fackelzug wird ein besetztes Haus angegriffen, die Bewohner verteidigen sich selbst, bis Hundertschaften eintreffen. Kähnle wird als Drahtzieher des gewalttätigen Übergriffes entlarvt und festgenommen.

Das Ermittlerteam will die Gegend, in der der Täter nach dem alten Muster das nächste Mal zuschlägt, mit mehr Polizeipräsens versehen. Aber dieser Antrag wird vom Polizeipräsidenten abgelehnt, da er keinerlei Kräfte für eine Operation dieser Größenordnung zur Verfügung hat.
Schmitt legt Engelmann nahe ein paar Tage Urlaub zu nehmen, da dieser auf den letzten Mord sehr emotional reagiert. Schmitt führt dieses auf die vielen Arbeitsstunden zurück.

Insbesondere Engelmann leidet unter dem Ermittlungsdruck. Er schläft schlecht und bekommt immer wieder Anflüge von Paranoia. Grubener geht es ähnlich, bei ihr verstärkt sich die Angst vor sozialer Isolation. Beide versuchen sich nichts anmerken zu lassen.
Am nächsten Tag versucht das Ermittlerteam die Motive für die Taten zu ergründen. Schmitt beharrt auf der Theorie, dass es detailierte Aufzeichnungen über die Morde geben muss. Grubener glaubt, dass die Rechte hinter den Morden stecken würde, und die Morde von mehreren Tätern verübt wurden. Engelmann stellt die Frage, wie der Täter eingedrungen ist, woher diese übermenschliche Kraft kommt und woher er das Wissen um die Morde hat. Im Gegensatz zu Schmitt bringt Engelmann das Argument der der sehr affektiven Gewalt, die nicht geplant wird. Seiner Meinung nach wäre für die Nacharmung sehr präzise Planung nötig. Die Morde zeigen jedoch deutliche Spuren von starken Emotionen.
Sie diskutieren wie sozial auffällig der Täter ist. Sie kommen zu der Erkenntnis, dass er latent Gewalttätig ist und dieses nicht seine erste schwere Straftat sein kann. Schmitt will noch einmal die Akten von brutalen Morden überprüfen, Grubener nimmt sich die Alten der rechten Straftäter erneut vor. Engelmann nimmt die Gegend in Augenschein, die nach der Vorlage des alten Musters, Ort des nächsten Ortes sein müsste. Das Haus, in dem der Mord damals stand, existiert nicht mehr, stattdessen ist dort ein Supermarkt.
Sie beschließen, die nächsten Tage, in der Straße zu observieren. Engelmann positioniert sich nahe des Supermarktes, Ein Streifenbeamter berichtet von Rechtsradikalen, die durch die Straße zogen. Er schläft im Auto ein, träumt von dem bevorstehenden Mord. Am nächsten Tag ist er erschöpft und gereizt. Vor dem Supermarkt trifft er die alte Frau wieder, die ihn auf Geld anspricht. Engelmann schreit sie an und beleitigt sie. Ein Passant beruhigt ihn.
Es kommt an anderen Orten zu Übergriffen auf Immigranten und Asylbewerbern.
Grubener und Schmitt treffen sich noch einmal mit dem alten Kommissar, da Grubener der Meinung ist, die Morde würden mehr über den damaligen Täter aussagen. Sie versuchen auf diese Art und Weise, den Ort der alten Unterlagen zu finden und beschäftigen sich mit der Frage, warum das Morden damals aufgehört hat, da ihrer Meinung nach der falsche Täter verurteilt wurde. Dieser erzählt, wie sie den Tatort des damaligen fünften Opfers vorfanden. Außerdem berichtet er von den Komplikationen, die sich innerhalb der Ermittlungen einstellten, da seine Vorgesetzten ihnen Versagen in der Aufklärung der Mordserie vorwerfen.
Schmitt gibt die Informationen dem Kriminalpsychologen und bitten ihn um eine Einschätzung. Zwei Tage später ruft dieser Schmitt an. Seiner Meinung nach, müsste es sich um jemanden gehandelt haben, der schon in frühester Kindheit sehr gewalttätig geworden ist. Auch wenn es vielleicht nicht durchgehend war, so muss der Täter dennoch eine Vielzahl an Straftaten begangen haben, da dieser seiner Meinung nach an starken Wahnvorstellungen leidet.
Für das Ermittlerteam stellt sich die Frage, wie sie die alten Strafakten bekommen sollen. Engelmann und Schmitt suchen das Deutsche Historische Museum auf, erkundigen sich nach den Beständen. Sie werden in den Keller geführt, wo ein riesiger Raum an Gerichtsakten aus der Zeit lagert. Sie sind unsortiert und undurchschaubar.
Grubener besucht ihre Großmutter, die sie zum Essen eingeladen hat. Sie unterhalten sich kurz über den Familienkonflikt, beginnen dann über das aktuelle Geschehen zu reden. Sie beginnen zu diskutieren kontrovers, ob die Menschen erst zu den Bestien im dritten Reich geworden sind oder ob sie durch das Regime dazu gemacht wurden. Als Grubener das Haus verlässt, ruft sie Schmitt an, bietet an, in alten SS-Unterlagen nach besonders grausamen Mördern zu suchen, die in der Zeit, seit dem die Morde damals aufhörten, selbst innerhalb des Regimes auffällig gewalttätig waren.

Der Täter liegt unter einem Supermarktregal. Er verkrampft sich, da er Erinnerungen hat, die aus seiner frühsten Kindheit herzurühren scheinen. Er erinnert sich an seine Jugend im Jahre 1918, als der Krieg dem Ende zuging. An die Essensnot, daran, wie sein Vater ihn immer geschlagen hat. Er erinnert sich daran, wie er sein Kaninchen schlachten musste. Der Mörder kriecht unter dem Regal hervor. Beginnt die Reise des Kriegers nach Walhall zu beschreiben.

In der Nacht beobachtet Engelmann offiziell die Straße um den Supermarkt herum. Er vertritt sich die Beine, als er hinter dem Supermarkt etwas hört. Die Hintertür ist verschlossen. Aus dem Inneren des Gebäudes dringen Kampfgeräusche. Engelmann sieht durch das Fenster den Fillialleiter des Supermarktes an den Schreibtisch fesselt. Er schießt auf das Schloss. Als er den Raum betritt, ist lediglich der leblose Fillialleiter da. Er blickt sich um, aber der Täter ist verschwunden. Er ruft Schmitt und Grubener an. Nach einigen Suchen gehen sie davon aus, dass der Täter sich hat einschließen lassen und schließlich durch den Keller geflüchtet ist. Dr. Webers Meinung nach, werden die Ereignisse jetzt einen anderen Verlauf nehmen, da der Täter in seiner rituellen Ausführung der Nachahmungsmorde gestört wurde.
Grubener verbringt den nächsten Tag damit, die Gräueltaten der Wehrmacht und der SS durchzuarbeiten und die Täter zu finden, deren Profil in das des Wiederkehrers passt. Schließlich findet sie 17 Berliner, die in der Zeit des dritten Reiches und des Weltkrieges Morde begangen haben, die in das Profil passen. Grubener und Engelmann suchen die Hinterbliebenen auf, um diese nach den Sachen der Großväter zu fragen, denn keiner lebt mehr von ihnen. Sie bekommen unterschiedliche Antworten. Schmitt hält Rücksprache mit seinem Vorgesetzen wegen der Ermittlungen. Dieser sieht sich aufgrund des öffentlichen Drucks genötigt eine weitere Pressekonferenz abzuhalten. Schmitt kann ihm aber keinerlei konkrete Ermittlungsergebnisse geben. Schließlich geraten die Beiden über die Ursachen dessen in Streit.
Engelmann und Grubener erfahren von einem Verwandten, dass die Sachen schon vor einigen Jahren von einem Geschichtswissenschaftler abgeholt wurden, der aus Kriegsunterlagen und Aufzeichnungen ein Buch verfassen wollte.
Ein weiteres Mordopfer wird nahe der Spree gefunden. Sie passt nicht in das Muster, aber der Täter ist wahrscheinlich der Wiedergekehrer. Der Leichnam ziert eine Wolfsangel. Die Augen sind herausgeschnitten., die Milz steht in einer Schale zwischen den gespreizten Beinen. Der Pathologe bestätigt dem Ermittlerteam, dass es sich um die selbe Tatwaffe handelt.

Der Mörder sitzt in einem U-Bahnschacht und denkt nach. Es vermengen sich Erinnerungen aus der Gegenwart mit der damaligen Erinnerung. Er glaubt, wenn er wie ein Krieger tötet und opfert, verschwinden die Erinnerungen und er erreicht Walhall.

Es wird eine Verhandung ausgeschrieben nach dem Täter. Das Ermittlerteam versucht den Weg des Täters nachzuvollziehen und daraus seine folgenden Schritte abzuleiten. Engelmann und Grubener suchen Kähnle auf und wollen ihn zur Rede stellen. Da dieser nicht anwesend ist, verhören sie einen seiner Stellvertreter. Engelmann wird handgreiflich. Der Skinhead sagt aus, dass sie nicht wissen, wer der Wiederkehrer ist.

Der Täter flüchtet in die U-Bahn, wird aber von einem Gleisarbeiter aufgescheucht. Am Alexanderplatz wird er von Passanten gesehen, diese alarmieren den Sicherheitsdienst. Das Ermittlerteam beteiligt sich an der Suche. Der Täter wird gestellt. Dieser nimmt sich eine Geisel und flüchtet in Richtung der Friedrichstraße. Die Ermittler setzen ihm nach, trennen sich um den Wiederkehrer einzukreisen. Schmitt wird von dem Täter überfallen, schlägt diesen nieder. Grubener und Engelmann eilen ihrem Teamleiter zu Hilfe. Schmitt ist schwer verletzt. Während Engelmann den Täter verfolgt, bleibt Grubener bei Schmitt. Der Täter flüchtet auf das Gelände der Charite. Engelmann verfolgt ihn, sieht wie der Täter in einem Kellereingang verschwindet. Engelmann verständigt Grubener und betritt ebenfalls den Keller des Nebengebäudes. In dem Keller ist es dunkel und stickig. Kellerräume verschließen dicke Stahltüren. Aus ihnen dringt Gewimmer und laute Stimmen.
Im Gang die Stimme eines Mannes, der den Täter laut fragt, wo er gewesen sei? Der Angesprochene erwidert kleinlaut, er sei angegriffen worden und konnte den Plan nicht durchführen, habe dafür aber ein anderes Opfer gefunden, und den Ritus durchgeführt. Engelmann sieht, wie der Täter in eine der Zellen gesperrt wird. Der Mann, der abschließt trägt einen weißen Kittel. Auf ihn trifft die Personenbeschreibung zu, den die Erbin des Kriegsverbrechers ihm und Grubener gab.
Engelmann sieht sich in dem Kellergewölbe um. Er findet Folterräume, eine Anlage mit der die Zellenbewohner überwacht werden und mit akustischen Anweisungen beschallt werden können. Er geht zu der Zelle des Täters und schaut durch die Türöffnung. Der Täter liegt am Boden, hält sich die Ohren zu. Aus einem Lautsprecher dröhnt ein Text, der ihm Schulgefühle und versagen suggeriert. Engelmann betritt den Kontrollraum des Versuchslabors. In ihm befinden sich die Akten der Versuchsreihe zur Persönlichkeitsmanipulation. Der Ermittler wird eingeschlossen.
Grubener ordert Verstärkung und sie geht mit anderen Beamten ins Haus. Die sechs Versuchspersonen greifen die Beamten an. Aus den Unterlagen geht hervor, dass sie schon seit mehreren Jahren hier sind. An ihnen wird ein Menschenversuch zur Erschaffung des perfekten Werkzeugs durchgeführt. Der Wiederkehrer wurde mit den Tagebucheinträgen des Soldaten Schindelmeier gequält und ihm unter großen Schmerzen und Dissoziationen die zweite Persönlichkeit des SS-Mannes eingepflanzt. Der Arzt entkommt zunächst, wird aber festgenommen. Dieser ist überzeugt, dass er keinerlei Konsequenzen zu fürchten hat, da er Forschung im Sinne der Menschheit betreibt. Der Vergleich mit Mengele wird gezogen.
Schmitt überlebt. Die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Engelmann und Grubener besuchen Schmitt im Krankenhaus. In dem Tagebuch steht, wie der Täter seine Spuren unkenntlich gemacht hat, wie er das Haus über den Balkon verlassen konnte ohne Spuren zu hinterlassen.
Kommentare
admin am 24-08-2011 09:24
wow!
admin am 24-08-2011 09:31
ganz schön blutig.....
büffel am 01-09-2011 19:54
aber ist es spannend?
admin am 02-09-2011 16:15
ja!
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büffelmania
26/03/2013 18:34
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