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| Rangelei an Straßenbahnhaltestelle |
6.03.06
Am vergangenen Sonnabend früh gerieten drei junge Leute im Alter von 17 und 18 Jahren an der Straßenbahnhaltestelle Danziger Straße in Friedrichshain gegen 0 Uhr 30 derart in Streit, dass am Ende die Fäuste flogen. Dem vorausgegangen waren verbale Streitigkeiten zwischen einer Gruppe von ca. zehn Linksalternativen und einer etwa gleichgroßen Gruppe betrunkener Jugendlicher und Heranwachsender in der Straßenbahn der Linie M 6. Sie fuhren die Strecke gemeinsam bis zur Endhaltestelle Danziger Straße/Landsberger Allee/Petersburger Straße und stiegen dort aus, um ihre Fahrt mit der Linie M 10 fortzusetzen. Als die Tram einfuhr und der größte Teil der ca. 25 Wartenden einstieg, kam es zunächst zu einer Rangelei zwischen mehreren Personen. Hierbei fingen die alkoholisierten Jugendlichen an, die Punks zu schubsen und, wie in einer späteren Zeugenbefragung erst bekannt wurde, rechte Parolen zu rufen, die schließlich bei dem 17-jährigen Oranienburger in körperlicher Gewalt mündeten. Während sich die Türen der Straßenbahn schlossen, drückte der 17-Jährige die letzte Tür des Zuges wieder auf und schlug mehrfach mit Fäusten auf die beiden 18-jährigen Punks ein. Er wurde zur Blutentnahme der Kriminalpolizei zugeführt. Die beiden jungen Männer aus Pankow und Mitte erlitten leichte Verletzungen im Gesicht und begaben sich selbst in ärztliche Behandlung.
Quelle: Tagesspiegel - 6.3.2006
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| Eine Gruppe von jugendlichen Tätern verletzte mehrere andere Menschen in Friedrichshain |
4.03.06
Zwei 16- und 17-Jährige wurden heute Nacht gegen 0 Uhr auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee in Friedrichshain von einer 15-köpfigen Gruppe attackiert. Die Jugendlichen wurden von den Tätern ohne ersichtlichen Grund unter anderem auch mit Biergläsern geschlagen.
Beide Opfer kamen mit Platzwunden und Prellungen in ein Krankenhaus.
Zwei Stunden später gegen 2 Uhr trifft eine 26-jährige Frau am S-Bahnhof Frankfurter Allee in Friedrichhain auf eine ca. 10 bis 12-köpfige Gruppe, aus der heraus drei Täter auf sie zu gingen und sie zu Boden stießen. Am Boden liegend schlugen die Angreifer ihrem Opfer mit einem Fahrradschloss mehrmals ins Gesicht. Die Frau wurde mit mehreren Platzwunden in ein Krankenhaus gebracht.
Wiederum zwei Männer wurden gegen 2 Uhr 25 in der Schreinerstraße in Friedrichshain aus einer Gruppe von 15 Personen heraus ohne ersichtlichen Grund angegriffen. Die beiden 26- und 28-Jährigen wurden zunächst zu Boden geschlagen. Als es den Opfern gelang wieder aufzustehen, griffen die Täter sie erneut mit einem Teleskopschlagstock und einer Flasche an. Beide wurden mit Prellungen und Schnittwunden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Auch nach dieser Tat konnte die Tätergruppe wiederum unerkannt entkommen.
In allen drei Fällen sollen die Täter mit schwarzen Jacken und Jeans-Hosen bekleidet gewesen sein.
Quelle: Pressedienst Berliner Polizei - 4.3.2006
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| Demo vor Berliner Abschiebeknast |
Berlin. Etwa 250 Demonstranten haben am Samstag in Berlin-Grünau gegen die Zustände im dortigen Abschiebeknast demonstriert. Nach Teilnehmerangaben solidarisierten sie sich mit den Häftlingen, die eine Woche zuvor mit einem kleineren Aufstand gegen die Haftbedingungen protestiert hatten und seitdem im Hungerstreik sein sollen. Anlaß des Protestes, bei dem lediglich Matratzen in Brand gerieten, war der versuchte Selbstmord eines 63 Jahre alten Mazedoniers. Er soll verzweifelt darüber gewesen sein, daß er für seine Unterbringung in der Haftzelle jeden Tag auch noch 62 Euro bezahlen muß.
Quelle: junge Welt - 20.2.2006
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| Arbeitsagentur Nord an der Storkower Straße durch Brand beschädigt |
Berlin (dpa/bb) - Fassade und Fenster der Arbeitsagentur Nord in der Storkower Straße am Prenzlauer Berg in Berlin sind am Montagabend durch einen Brand beschädigt worden. Unbekannte Täter hätten neben dem Gebäude stehende Abfallcontainer angezündet und so das Feuer entfacht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Nach bisheriger Kenntnis gibt es keine politischen Motive für den Anschlag. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Brandanschläge auf Arbeitsagenturen in Berlin gegeben.
Quelle: Berliner Morgenpost Newsticker - 14.2.2006
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| Wagenplatz Schwarzer Kanal bleibt! Basta! |
Der Wagenplatz Schwarzer Kanal in Berlin ist mit seinen 15 Jahren einer der ältesten Wagenplätze Berlins. Er ist ein kultureller, sozialer und politischer Anlaufpunkt. Mittlerweile wohnen dort 20 TransgenderLesbenFrauen. Der Wagenplatz ist ein Teil der Strukturen, die von der Stadtumstrukturierung massiv betroffen sind. Am 2.11.2005 wurde unsere Klage gegen die "Beseitigungsanordnung“ vom Verfassungsgericht mit der Begründung, dass wir ein "erheblicher städtebaulicher Mißtand“ sind abgelehnt. Am 2.2.2006 reichten wir deshalb unsere Klage beim OVG ein.
Wir lassen uns nicht vertreiben! Keine Räumung nirgends! Gegen die hässliche Stadtumstrukturierung! Schwarzer Kanal bleibt! Kommt vorbei und informiert euch!
Aktuelle Infos und Termine: http://www.yorck59.net/wpsksoli.html
Quelle: Stressfaktor Link
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| Studenten besetzen Rektorat in Bielefeld |
Am 1.02.06 hat der Senat der Uni Bielefeld einen Beschluss zur Einführung von allgemeinen Studiengebühren in Form von Studienbeiträgen gefasst. Als Reaktion darauf besetzten die Studenten das Rektorat, AStA und StuPa fordern den Rücktritt des Rektors Dieter Timmermann .
„Die Abstimmung des Senats ist eine absolut scheindemokratische Farce und ein totales Armutszeugnis gegenüber den hochschulpolitichen Strukturen und dem erklärten Willen der Studierendenschaft.“, erklärt Ingo Bowitz, studentischer Senator. Auch VertreterInnen der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen stimmten gegen die Einführung der Gebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester.
Quelle: Link
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| Brandanschlag auf Berliner Arbeitsagentur gescheitert |
Berlin (dpa/bb) - Vermutlich Linksextremisten haben am Donnerstag einen Brandanschlag auf eine Berliner Arbeitsagentur versucht. Der Brandsatz zündete jedoch nicht. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte der Hausmeister in dem Gebäude in der Königin-Elisabeth-Straße in Charlottenburg gegen 15.30 ein verdächtiges Paket im Erdgeschoss. «Es handelte sich um einen Brandsatz, der nicht zündete», sagte ein Polizeisprecher. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Den Beamten lag ein Bekennerschreiben vor.
Quelle: Berliner Morgenpost Newsticker - 26.1.2006
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| Aktionen gegen das World Economic Forum in der Schweiz! |
Am Wochenende liefen mehrere Demos und Aktionen in verschiedenen Orten der Schweiz gegen das WEF Treffen, das vom 25. – 28. Januar in Davos stattfindet.
Rund 400 Demonstranten waren am 21.01 in Zürich auf der Strasse. Der Hauptsitz der schweizerischen Nationalbank und der Sitz der Exportförderungsorganisation OSEC wurde dabei durch Farbbeutel gekennzeichnet.
In Reconvilier bei Bern demonstrierten 300 Menschen, hier im Zusammenhang mit der Schließung der dortigen Swissmetal-Giesserei.Dezentrale Protestaktionen fanden in rund zehn Orten, darunter auch Basel, Chur, Genf, Lugano, Luzern und St. Gallen statt.
Quelle: Linkhttp://switzerland.indymedia.org/de/
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| Brunnenstrasse 183 droht die Zwangsversteigerung |
Brunnenstrasse 183 in Not
Zwangsversteigerung am 23.1.
Der Brunnenstrasse 183 droht die Zwangsversteigerung und somit das unwiderbringliche Aus für selbstorganisiertes Wohnen, Bandproberäume, Ateliers, Werkstatt und den Umsonstladen. Desweiteren sind alle ganz herzlich zu der Versteigerung eingeladen! Am 23.1.2006 ist der Versteigerungstermin - wir brauchen Eure Unterstützung, nicht nur finanziell. Das Haus selbst zu kaufen ist die letzte Chance.
Quelle: stressfaktor
Weitere Infos unter Link
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| ACHTUNG!!! >>UNTERDRUCK ZIEHT UM !!!>> |
Ab 23.Januar 2006 öffnen wir wieder in der
OUDENARDERSTRASSE 26 im Wedding Nähe U-Bahn Nauener Platz!
"Unter Druck - Kultur von der Strasse e.V." ist ein Verein für Wohnungslose und sozial ausgegrenzten Menschen, Menschen am Existenzminimum. Menschen, die sich mit ihren Ideen und Eigeninitiativen für ihre Belange selbst einsetzen.
Grundgedanke ist die Hilfe zur Selbsthilfe. "Unter Druck e.V." begreift sich als Raum für Menschen, Raum für Ideen, Initiativen, Projekte und verschiedene Arbeitsgruppen, Ausstellungen, Aufführungen, Lesungen... Das Projekt hat eine ausgeprägte Mitbestimmungskultur.
mehr:Link
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| Jahresüberblick 2005 der Antifa-Hacks |

Letztes Jahr stiegen die Anzahl der Antfa Hacks und Defacements drastisch. Bei Indymedia steht jetzt ein Jahresrückblick, der versucht eine vollständige chronologische Dokumentation der Aktionen wiederzugeben.
Quelle und mehr:Link
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