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Ölaustritt im Golf von Mexiko?

Super! Kriegt auch der Normalbürger was von dem Reichtum ab!

Toll! Es wird wenigstens nicht verbrannt!

Mir egal, man kann noch in der Nordsee baden!

Ich versuche das für mich zu nutzen und mache einen Ölpestmechandisestand auf!

Super! Wenn die Tiefseemonster verrecken, können sie uns an Land nicht überfallen

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Willkommen
Hey Ho! D.I.Y. steht schlicht für "do it yourself". Wer jetzt an Baumärkte und Heimwerkersendungen denkt, liegt historisch gesehen nicht völlig daneben... Interessanter ist allerdings die politische Variante, die anarchistische Elemente mit dem alltäglichen Leben verknüpft. Die klassische DIY-Attitüde des frühen Punkrocks z. B. wurde unter anderem durch Bands wie Crass in den frühen 80er mitgeprägt. Instrumenteverlosen bei Bands, individuell modifizierte Klamotten, selbst kopierte Zines und interessante Selbstversuche bei der äusserlichen Darstellung waren Haltung und Notwendigkeit; das komplette Outfit gab's noch nicht zu kaufen. Da auch hier die Wirtschaft das Potential Subkultur schnell vermarktete, spaltete sich die Szene. Während viele Bands bei Major Labels unterkamen, gründeten sich auf der anderen Seite zahlreiche unabhängige Labels wie z.B. Alternative Tentacles. DIY wurde im Punk zur Kampfansage gegen Kommerzialisierung. NetTransfair versteht sich als D.I.Y. Plattform mit Tausch-, Verschenk-Trödel-Flohmarkt...Wir wollen keine Regeln aufstellen, nur Profithaie fliegen raus! Aber manchmal braucht man hier eben auch Euros für eine Tierarztrechnung oder ähnliches. Deshalb ist das Konzept bewußt offen gehalten, soll aber keine Schnäppchenmentalität unterstützen, sondern nichtkommerzielle Selbstorganisationsstrukturen ermöglichen. Grundidee ist hierbei, in Zeiten von Hartz und wachsender Grenzen zwischen Arm und Reich, eine Art virtuellen Submarkt zu schaffen, wo selbst organisiert werden kann. Wir bieten nur die Plattform gegen den Kommerz und Konsum als allein glücklichmachende Droge. Also ist Eigeninitiave gefragt...Ihr könnt hier Termine, Texte, Bilder, Anzeigen, News oder...veröffentlichen. Ihr müsst euch (aus technischen Gründen ) dafür nur registrieren. Die Rubriken sind nur als Anregung gedacht, ob ihr Tickets tauschen, eine Mitfahrgelegenheit sucht, dringend ein Ersatzteil für's Fahrrad/Auto braucht, eine ganz bestimmte Aufnahme von My Way zum Aufstehen oder Kohlen verschenken wollt... Also D.I.Y. or die...
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Nazis im Prenzlauer Berg blockieren
Politik1. Mai: ab 9 Uhr - Naziaufmarsch verhindern!
Nazis wollen sich 11.00 Uhr am S-Bhf. Bornholmer Str. sammeln
Heute: letzte Infos zum Naziaufmarsch um 19.00 Uhr im ND-Gebäude (Franz-Mehring-Platz) und ebenfalls um 19.00 Uhr im Rauchhaus.

Am 1. Mai 2010 wollen Neonazis von NPD und "Kameradschaften" in Berlin-Prenzlauer Berg marschieren. Nach Wochen der Geheimhaltung wurde nun öffentlich, dass der Aufmarsch am S-Bhf Bornholmer Straße starten soll. Bundesweit ist die Mobilisierung besonders für die so genannten "Autonomen Nationalisten" attraktiv. Um diese zu stoppen, setzen Antifa-Gruppen auf ein ähliches, arbeitsteiliges Konzept wie im Februar in Dresden. Neben einem linksradikalen Antifabündnis, das auch ein Jugendinfo herausgebracht hat, ist ein breites spektrenübergreifendes Blockade-Bündnis entstanden, das den Aufmarsch mittels Massenblockaden verhindern will.
Achtet auf weitere Ankündigungen...

Blockaden

Auftaktort der Nazis
S-Bhf Bornholmer Straße
ab 11 Uhr

Sammelpunkte zur gemeinsamen Anreise

* S-Bhf. Ostkreuz für Ostberliner_innen
* U-Bhf Alexanderplatz (U2) für Westberliner_innen

Pünktlich um 9 Uhr

Blockadepunkte (Karte unter dem ersten Link)

* Westlich vom S-Bhf Bornholmer Straße in der Osloer Straße
* Östlich vom S-Bhf in der Bornhomler Straße

Anlaufpunkt

* Bornhomler Straße Ecke Schönhauser Allee


Bündnis Berliner Antifa-Gruppen Link / | Link

Quelle: Stressfaktor
Malcolm McLaren tot
(Sub)kulturAm 8. April ist der ehemalige Manager der Sex Pistols und New York Dolls an Krebs in der Schweiz gestorben. Farewell!
Tschernobylgroßdemo am 24.4 in Ahaus
Politik Tschernobyl-Großdemonstration in Ahaus am 24. April Mit mehreren Groß-Aktionen wendet sich die Anti-Atom-Bewegung am 24. April gegen die schwarz-gelben Pläne zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten - zwei Tage bevor sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl jährt. Während in Nord- und in Süddeutschland Tausende zu Menschenketten zusammenkommen, findet in NRW eine Großdemonstration am Atommüll-Zwischenlager Ahaus statt. Bringen Sie die schwarz-gelbe Atompolitik in Bedrängnis! Kommen Sie am 24. April zur Großdemonstration nach Ahaus...
Heinrichplatz: Umsonstladen statt Luxusklamotten oder Yuppie-Bar
Freiräumeaus: wir bleiben alle Link

Brutaler Polizeieinsatz und Festnahmen am Heinrichplatz in Kreuzberg
11. April 2010
in Aktionen

In Kreuzberg 36 explodieren die Mieten. Viele Menschen können sich das
nicht mehr leisten und müssen den Kiez verlassen. Auch die Gewerbemieten
steigen. Am Heinrichplatz musste jetzt das Cafe jenseits zumachen, weil
der Hausbesitzer die Miete verdoppelt hat – auf 40 Euro pro m².

Wir werden diese Entwicklung nicht länger tatenlos hinnehmen. Deswegen
haben wir am Samstag, den 10.04.10, um 14 Uhr das ehemalige Cafe Jenseits
besetzt und dort einen Umsonstladen aufgemacht. Denn wir wollen keinen
Starbucks, keinen Yuppieladen, noch mehr Kommerz in unserem Kiez (siehe
auch unsere PM zur Aktion unter http://wba.blogsport.de).

Es handelte sich um eine friedliche und bunte Aktion, die auf sehr grosse
Zustimmung bei Anwohner_innen, Passant_innen und Gewerbetreibenden stiess:
mit Kaffee und Kuchen, Spielen und Diskussionen, der Eröffnung des neuen
Umsonstladens.

Um 19.30 kam es zu einem massiven und brutalen Polizeieinsatz am
Heinrichplatz. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich kein Mensch mehr im Laden
auf, auf dem Heinrichplatz selbst befanden sich insgesamt höchsten 50
Leute – deutlich weniger als Polizeibeamte. Obwohl es keinerlei Bedrängung
der Polizeibeamten gab und diese sich in der absoluten Mehrheit befanden,
stürmten immer wieder Gruppen von Polizisten ohne Vorwarnung völlig
grundlos auf einzelne Kleingruppen zu und misshandelten die Menschen
massiv mit Schlägen und Tritten. Ebenso grundlos wurden im Rahmen dieser
Prügelorgie mindestens drei Menschen festgenommen.

Silke März, die seit 18 Jahren am Heinrichplatz wohnt: „Ich habe nur
selten eine derart grundlose und ausufernde Polizeigewalt gesehen.
Offensichtlich ging es hier um Einschüchterung. Sollte durch das
Zusammenschlagen völlig friedlicher Menschen kurz vor dem ersten Mai ein
Zeichen seitens der Polizei oder der verantwortlichen Politik gesetzt
werden?“ Sonja März weiter: „Wir haben heute ein völlig friedliches
Zeichen gegen steigende Mieten und Verdrängung gesetzt. Wenn aber Polizei
und Staat auf unsere friedlichen Aktionen mit brutaler Gewalt reagieren,
werden immer mehr Menschen die Meinung vertreten, dass es notwendig ist,
dieser Gewalt einen entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen.“

Sonia Gonzales, ebenfalls seit vielen Jahren am Heinrichplatz wohnhaft:
„Der heutige Tag hat wieder einmal gezeigt, dass hohe Profite für
Immobilienbesitzer mit allen Mitteln durchgesetzt werden sollen, auch mit
dem Mittel des Polizeiknüppels.“

Doch die Proteste gegen steigende Mieten und Verdrängung lassen sich durch
die Polizeigewalt nicht einschüchtern – im Gegenteil! Bereits unmittelbar
nach dem Polizeieinsatz am Heinrichplatz wurde für kommenden Samstag eine
Kundgebung angemeldet.

Kundgebung: Umsonstladen statt Yuppie-Bar am Heinrichplatz – jetzt erst
recht! Steigende Mieten stoppen, Polizeigewalt entgegentreten!

Samstag, 17.04.10, 15 Uhr, Heinrichplatz in Kreuzberg 36, vor dem
ehemaligen Cafe Jenseits

Unsere Wohnungen, unser Kiez – kein Ort für fette Investoren-Profite!

Anwohnerinnen und Anwohner aus Kreuzberg 36 und ihre Freundinnen und Freunde

Presse-Kontakt: Tel. 01578 – 721 07 77

Sonntag, 11.04.2010
„Vom Gerichtssaal auf die Straße“
FreiräumeUnterstützungs-Aufruf für das von Räumung bedrohte Hausprojekt Liebig 14 in Berlin


Das autonome Wohn- und Kulturprojekt Liebig 14 steht kurz vor der Räumung. Am 13.11.2009 fand der letzte Prozess gegen das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 in Berlin statt. Wie vorauszusehen war, wurde der juristische Kampf um die bestehenden Mietverträge verloren. Jetzt gilt es einer drohenden Räumung auf anderen Ebenen etwas entgegenzusetzen!

Das Haus in der Liebigstraße 14 wurde 1990 nach Leerstand besetzt und erlangte 1992 Einzelmietverträge mit der Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF). Seit der Besetzung bietet das Projekt gemeinschaftlich verwalteten Wohnraum für Menschen verschiedenster Altersgruppen und Herkunft sowie Platz für kulturelle Veranstaltungen und politisch- emanzipatorische Arbeit. Im Jahr 1999 wurde das Haus an die LiLa GbR verkauft, bestehend aus den Gesellschaftern Suitbert Beulker und Edwin Thöne. Mit dem Eigentümerwechsel begann eine Reihe von aggressiven Maßnahmen gegen die Bewohner_innen und die kollektive Wohnform. Wie z.B. die Räumung der Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss 2007 und dem Abbau einer Zwischentür im Treppenhaus, welche von den Bewohner_innen notwendigerweise anstelle der einzelnen Wohnungstüren eingesetzt worden war. Diese musste letztendlich auch als Kündigungsgrund herhalten.

Die Liebig 14 positioniert sich gegen gesellschaftliche Ausgrenzung und Unterdrückung jeglicher Art und bietet kollektiven Wohnraum für politisch Interessierte und vom profitorientierten Wohnungsmarkt Ausgeschlossene. Die selbstorganisierte Hausgemeinschaft ermöglicht zudem ein solidarisches und selbstbewusstes Auftreten im Umgang mit „Hauseigentümern“ und drohender Verdrängung.
Die Verdrängung unkommerzieller Projekte ist eine der Folgen der umfassenden Aufwertung der Innenstadtgebiete (Gentrifizierung). Modernisierung von günstigem Wohnraum und die dadurch steigenden Mieten sind eine folge kapitalistischer Verwertungslogik. Dadurch findet vor allem eine Verdrängung einkommensschwacher Menschen statt.
Organisierte Hausgemeinschaften, wie sie in Hausprojekten existieren, ermöglichen von Gentrifizierung betroffenen Mieter_innen, sich gegen drohende Verdrängung effektiv zur Wehr zu setzen. Daher ist der Kampf für den Erhalt eines Autonomen Hausprojektes als exemplarisch für den Widerstand gegen Gentrifikation zu begreifen.

Gerade in letzter Zeit kam es in Berlin zu einem Schlag der staatlichen Repressionsorgane gegen Einzelpersonen sowie linksradikale Strukturen. Menschen wurden festgenommen, Hausprojekte gerazzt, keine 2 Wochen später wird das Wohnprojekt in der Brunnenstrasse 183 geräumt und kurz darauf ein Jugendlicher in einem Park von Zivilpolizisten angeschossen. Darauf gab es bereits viele Antworten, jedoch gilt es auch nach vorne zu blicken und sich auf kommende Ereignisse vorzubereiten um nicht weiter in die Defensive zu geraten. Eine Räumung der Liebig 14 kommt für uns nicht infrage. Zeigen wir gemeinsam, dass wir keinen Bock haben auf diesen Staat und seine Repression, dass wir keinen Bock haben auf Fremdbestimmung und dass wir keinen Bock haben auf kapitalistische Verwertungslogik. Wir wollen das wirklich schöne Leben – nicht übermorgen, nicht morgen, sondern jetzt!

„Wenn sie sich mit eine_r von uns anlegen, legen sie sich mit uns allen an.“

Die Liebig 14 ist in Berlin Teil einer Struktur linksradikaler Freiräume, in denen versucht wird, die Einflüsse gesellschaftlicher Ausgrenzungs- und Unterdrückungsmechanismen wie z.B. Rassismus, Sexismus, Homophobie möglichst gering zu halten. Doch geht es nicht darum, sich in der eigenen schönen Welt auszuruhen, sondern um den Anspruch, mit den Ideen eines Lebens ohne Kapitalismus, Hierarchien und Unterdrückung in die Gesellschaft zu intervenieren. In Angesicht dessen wäre der Verlust eines Raumes, in dem dies praktisch
erprobt und für einige Menschen erfahrbar gemacht wird nicht hinzunehmen. Das Vorgehen
gegen eines unserer Kultur- und Wohnprojekte ist mit ein Angriff auf alle, die dieses und
ähnliche Projekte nutzen aber auch auf alle, die mit den Ideen und Ansprüchen des
Projektes die Gesellschaft erreichen wollen.
Darum seid Solidarisch und unterstützt den Kampf um den Erhalt der Liebig 14.

Kapitalistischen Normalbetrieb stilllegen!
Wir bleiben alle!
Vokü im EG der Bödi 9 geräumt
FreiräumeHeute 19.00 Uhr Treffen im New Yorck
Die Staatsmacht (Gerichtsvollzieherin Yvonne Sommerfeld unter Polizeischutz) hat trotz aller Bemühungen der Jurist_innen, Aktivist_innen und Politiker_innen die Wohnung im EG gegen ca. 12.30 Uhr geräumt! Höchstwahrscheinlich war diese Aktion illegal. Wir veruteilen das brutale Vorgehen der Prügelpolizei und den massiven Pfeffersprayeinsatz. Danke an alle die vor Ort waren und immer noch sind! Die Lage hier ist entspannt, die Bullen sind abgezogen und die Tür der Wohnung lapidar verschlossen.

Heute abend gibt es ein Tag-X-Treffen um 19.00 Uhr im New Yorck.

Kommt zahlreich, jede Räumung hat ihren Preis!

Quelle: Link
Link | boedi9.noblogs.org
Der Schwarze Kanal zieht um
Freiräume Nach jahrelangem Streit um Räumung oder politische Lösung ist nun eine schwierige Entscheidung gefallen: Der Wagenplatz Schwarzer Kanal zieht um und verläßt voller Wut aber auch mit Hoffnung das Gelände in der Michaelkirchstraße und somit den Kiez.

Wir wissen, daß wir so der Stadtumstrukturierung, Vertreibung und Media Spree nachgeben, doch wir hoffen auch, so einen längerfristigen Erhalt des Projekts Schwarzer Kanal zu sichern. Durch die Besetzung des Geländes des Liegenschaftsfonds in der Adalbertstraße während der Queer&Rebel-Aktionswoche/Wagentage im Oktober 2009 konnten Verhandlungen mit dem Liegenschaftsfonds erzwungen werden, deren Ergebnis nun ein neues Gelände zwischen Neukölln und Treptow ist.

Für den Umzug im März/April brauchen wir dringend Unterstützung! (helfende Hände, Zugmaschinen, Geldspenden...) Kommt zu den Umzugs-/Bauwochen vom 15.3.-21.3. und 29.3.-5.4. jeden Tag ab 10.00 Uhr, Michaelkirchstr. 20.

Weitere Infos unter Link
Let's do it! Residenzpflicht abschaffen!
PolitikGroßer Kreativitätsaufruf der Chipkartenini: Aufkleber und Postermotive
Seitdem die Chipkarten in Berlin abgeschafft sind und die De*fence-Kampagne erst einmal vorbei ist, arbeiten wir momentan zum Thema Abschaffung der Residenzpflicht. Diese typisch deutsche Sonderregelung für Flüchtlinge hat sonst nur noch Österreich, Ziel ist die Schikanierung von Flüchtlingen, indem ihre Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt wird. Durch die Festlegung von Residenzpflichtkreisen, die die Betroffenen nur mit vorheriger Genehmigung durch die zuständige Ausländerbehörde verlassen dürfen, werden Flüchtlinge bevormundet und bei Zuwiderhandlung juristisch verfolgt und bestraft. Da wir nicht denken, dass Menschen kriminalisiert werden sollten, nur weil sie autonom entscheiden wollen, wann sie wohin gehen wollen, schließen wir uns all den Gruppen an, die schon lange eine Abschaffung dieses Gesetzes fordern.

Momentan sieht es so aus, als sei zumindest zwischen Berlin und Brandenburg für einen Teil der Betroffenen Besserung in Sicht: Brandenburg ist bereit, die eigenen Residenzpflichtkreise zu vereinheitlichen und Berlin mit einzuschließen - aber der Berliner Senat ziert sich noch! Von daher ist es dringend nötig das Problem publik zu machen und politischen Druck aufzubauen und dafür brauchen wir Euch!

Neben Kundgebungen, Postkartenaktionen, Infoveranstaltungen und anderen kreativen Aktionen, schafft mensch gerade durch Wiederholungen im Alltag Öffentlichkeit und nichts eignet sich dafür besser als Wände, Schaufenster und alles, woran mensch täglich vorbeikommt.

Deshalb suchen wir nun geeignete Aufkleber- und Postermotive, die von Euch entworfen, von uns gedruckt und von allen verteilt werden können. Schickt uns eure Entwürfe auf CD an das Haus der Demokratie und Menschenrechte - Berliner Büro für gleiche Rechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin oder mailt uns an residenzpflichtabschaffen@yahoo.de und wartet gespannt, ob Eurer Vorschlag es in die Top 3 schafft - die GewinnerInnen werden natürlich nicht namentlich genannt, aber anonymer Ruhm und Dank sind Ihnen sicher! Einsendeschluss ist der 14. März 2010.

Weitere Infos bei der Initiative gegen das Chipkartensystem Link
SO 36 bleibt!!!
Freiräumehttp://www.so36.de/sobleibt.htm

Aktuellste Entwicklung:

Da sich gerade aus aktuellem Anlass die Anfragen häufen, hier ein kleiner Kommentar dazu von uns:

Ja, wir haben eine Kündigung der Gesa (Hauseigentürmerin) erhalten. Der Kündigung wurde fristgerecht, per Anwalt widersprochen.
Ungeachtet dessen befinden wir uns mitten in einem konstruktiven Gespräch mit der Hausverwaltung und dem Bezirksbürgermeister.
Wir hoffen auf einen positiven Ausgang der Verhandlungen.
Darum bitten wir um Verständnis, dass seitens des SO36 bis auf weiteres keine Interviews dazu geführt werden.

Wir melden uns, sobald es Neuigkeiten gibt.

SO36 - 30 JAHRE OHNE MAUER SIND GENUG

Das Kollektiv für Kultur- und Musikveranstaltungen SO36 in der Kreuzberger Oranienstraße feiert dieses Jahr sein 30jähriges Bestehen.
Doch das SO36 ist gerade jetzt massiv bedroht. Ein gewöhnlicher Nachbarschaftskonflikt um Ruhestörung hat sich zu einer existenz-bedrohenden Krise ausgeweitet. Letztlich scheint eine mehrere Meter hohe Schallschutzmauer die einzige Möglichkeit, das Weiterbestehen des SO36 in Kreuzberg zu sichern.
Was ist passiert? In den letzten Monaten gab es Beschwerden eines Nachbarn, der sich vom SO36 durch sein Küchenfenster gestört fühlt.
Wir haben alles in unserer Macht stehende versucht, zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen, da ein gutes Nachbarschaftsklima immer wichtig für uns war. Der gegenseitige Respekt ist ein Grundbaustein der Vielfältigkeit, die Kreuzberg auszeichnet. Es war uns jedoch diesmal nicht möglich, den Konflikt unbürokratisch zu lösen. Die neuste Entwicklung ist eine offizielle Anordnung vom Wirtschafts- und Ordnungsamt des Bezirks.
Am 27. Februar erreichte uns ein Schreiben mit Auflagen zur Lärmreduzierung. Natürlich bedeutet so ein Brief noch nicht das Ende, aber wir können diese Auflagen so zunächst nicht erfüllen. Denn das, was sich offiziell Lärmreduzierung in Wohn- und Mischgebieten nennt, heißt für uns konkret: Konzerte in "Zimmerlautstärke". Um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, führt letztlich kein Weg an umfangreichen bauakustischen Maßnahmen im SO36 vorbei. Zentrum dieser Maßnahmen wird die Errichtung einer Schallschutzmauer neben unserem Gebäude sein. Das SO36 ist jedoch finanziell nicht in der Lage, die Kosten ( etwa 80.000€) für den Bau der Mauer zu tragen.
Ohne Unterstützung bedeutet dies das Ende des SO36.

30 Jahre SO36 in Kreuzberg

Seit 30 Jahren spiegelt sich im SO36 das wieder, wofür Kreuzberg geliebt und gehasst wird. Seit 1979 arbeiten wir im und mit dem Kiez für bezahlbare Kultur. 30 Jahre SO36, das heißt 30 Jahre kollektive, linke und schwullesbische Untergrundkultur in Zusammenarbeit mit unzähligen sozialen und politischen Projekten.
Das SO36 ist einer der wenigen Ausbildungsbetriebe im Kiez mit derzeit 6 Auszubildenden! Insgesamt sind es weit über 50 Menschen, die durch das SO36 in ihrem Kiez Arbeit haben, die vom und mit dem SO36 leben. Wir sind alt, jung, schwul, lesbisch oder andersrum, wir sind Punks und StudentInnen, JobberInnen und Festangestellte, Über- und Unterqualifizierte. Viele von uns haben einen sogenannten Migrationshintergrund, haben Wurzeln in Anatolien oder dem Maghreb, im Breisgau oder Cottbus.
Wir reden nicht nur davon - wir sind die kulturelle Vielfalt im Kiez! Wir sind keine neue Alternative zu Media-Spree und Umstrukturierung, wir sind schon lange hier und durch und mit uns ist Kreuzberg erst zu dem geworden, was es heute so außergewöhnlich und weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt macht.

Nach wie vor bedienen wir nicht nur Kommerz und aktuelle Trends - bei uns gibt es fast alles an Subkultur, von Punk und Hardcore über HipHop von und mit Jugendlichen aus dem Kiez bis zu schwullesbischem Standardtanz bei deutscher Schlagermusik. Ein Highlight ist unser monatliches KiezBingo zugunsten sozialer und politischer Projekte, für das Geschäfte und Kneipen aus der Umgebung die Gewinne sponsern.
Was wir wollen
Es war 30 Jahre lang kein Problem das SO36 so zu betreiben wie es ist. So wie die Hochbahn seit 100 Jahren durch den Kiez rattert und trotz Sanierung nachts immer noch lauter ist als wir, muss auch das SO36 erhalten bleiben. In den letzten Jahren hat sich auch bei uns einiges verändert. Durch vielfältige Investitionen zur Soundverbesserung sind wir effizienter und leiser geworden. Aber es gibt eine Grenze, an der es nicht mehr weiter geht. Wir können und wollen keine Konzerte und Partys auf Zimmerlautstärke veranstalten.
Bezirk und Stadt müssen eine Lösung finden! Es sind nicht die oft bemühten Sachzwänge, die dem Fortbestehen des SO36 im Wege stehen, sondern es ist eine politische Entscheidung. Wenn es möglich ist, Großprojekten wie der O2-World Millionen für infrastrukturelle Anbindung zu gewähren und Lärm-Sonderverordnungen zu erlassen, dann kann es nicht unmöglich sein, eine Lärmschutzmauer für das SO36 zu finanzieren.
Wir sind eine kulturelle, soziale und wirtschaftliche Bereicherung.

Deshalb fordern wir von Bezirk und Stadt:
· Gebt uns Geld für eine Schallschutzmauer, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können.
· Es ist nicht an der Zeit dem SO36 Steine in den Weg zu legen, sondern Bedingungen zu schaffen, damit es weiter geht. Wir brauchen weder Lippenbekenntnisse noch Auflagen, sondern konkrete Unterstützung! Es geht um die Entscheidung für oder gegen unsere Kultur.

Wir sind laut und wir wollen es auch bleiben, nicht gegen, sondern mit unseren Nachbarn.

Wir werden nicht kampflos aufgeben.

Was du tun kannst:

Wir fordern eine politische Lösung, also muss die Politik auch erfahren, daß dieses Problem viele betrifft.

Laß sie es wissen, indem du ihnen eine mail schreibst! Schließlich ist dieses Jahr ein "Superwahljahr"!

1. Wir haben die e-mail liste jetzt runter genommen. Einige Parteien haben die Adresse abgestellt, andere uns angefleht, sie runter zu nehmen, weil sie wirklich schon alles in ihrer Macht stehende täten... wir werden sehen, ob sie Ihren Worten auch Taten folgen lassen. Vielleicht kommen wir auf eine Liste zurück, wenn es Not tut!

Aber vielleicht fallen euch ja noch andere Menschen ein, die davon wissen sollten? Abgeordnete eures Wahlkreises? Sonst wer?

Überhaupt, wir sind für jeden Vorschlag, jede Anregung und jedes Hilfsangebot dankbar!!

Die Grünen, Christian Ströbele und Franz Schulz kümmern sich bereits um eine Lösung.
Wir freuen uns und haben deshalb jetzt deren Adresse aus dem Verteiler entfernt...

Hier ein Entwurf, wie eine solche email z.B. aussehen könnte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich gehört habe ist das SO36 aufgrund einer amtlichen Auflage zur Lärmreduzierung durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg akut schließungsbedroht. Aufgrund dieser Anordnung scheinen nur bauliche Maßnahmen (Schallschutzmauer) den Erhalt des SO36 zu sichern.
Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe des Bezirks Rahmenbedingungen für ein Nebeneinander von Kita und Kultur, Wohnen und Nightlife in Kreuzberg zu schaffen!
Ich fordere Sie als politsch Verantwortlichen auf, finanzielle Mittel für eine Schallschutzmauer zur Verfügung zu stellen, damit das SO36 als sozio-kultureller Ort dem Kiez erhalten bleibt!

Mit freundlichen Grüßen,
Brunnen183 lebt!
Freiräume
23.1.: Demo 17.00 Uhr Revaler Str.
Einen Schwerpunkt der Demo bildet die Kritik an der gezielt eingesetzten Propaganda des Axel Springer Verlags. Vor der Räumung wurden "Linke Terrornester" herbeifantasiert, in denen "Krawallchaoten" und "Hassbrenner" leben sollten. Dadurch wurde der Weg für Berlins Innensenator Körtings Kampfansage gegen alle linken Strukturen der Weg geebnet.

Sammelpunkt: 17.00 Uhr Revaler Str./Warschauer Str. (Richtung Oberbaumbrücke). Start der Demo 18.00 Uhr (pünktlich - die "autonome halbe Stunde" ist vorher). 1. Kundgebung: Liegenschaftsfonds / Warschauer Str.; Mühlenstraße bis Stralauer Platz; 2. Kundgebung: zw. "Silvesterbesetzung" und Maria in die Köpenicker Str. bis Adalberstraße; 3. Kundgebung vor der kurzzeitig von "Schwarzer Kanal" besetzten Schule; weiter auf Adalbertstraße in Oranienstraße; 4. Kundgebung: Oranienplatz; über den Moritzplatz hinaus bis Rudi-Dutschke-Str.; 5. Zwischenkundgebung vor dem Axel Springer Verlag; auf der Kochstraße bis Checkpoint Charlie, in Friedrichstraße rein bis Zimmerstr.; 6. Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin in der Niederkirchener Str.; über die Stresemannstraße, in die Wilhelmstr. vorbei am Tommy-Weisbecker-Haus; weiter bis Mehringdamm, in die Yorckstr.; 7. Kundgebung "Bezirksvorordneten Versammlung Friedrichshain-Kreuzberg“; Endpunkt der Demo ist vor der Yorck59.

Zieht euch warm an zu dieser eiskalt servierten Demo. Für Durchsagen zur Demonstration, für die Kundgebungen und für Musik, die das Herz der Insurrektionärinnen erwärmen soll, wird ein Lautsprecherwagen verwendet. Anstelle der Standard-mp3-CD haben sich Menschen Gedanken zur sinnvollen Beschallung gemacht. Wir finden es wichtig unser Anliegen mit kurzen Redebeiträgen darzustellen, die auch gehört werden können.

Anmeldung von Redebeiträgen bitte an brunnen183@riseup.net. Weitere Infos zur Demo und zur Aftershow-Party: Link. Während der Demonstration wird ein Newsticker mit Live-Updates geschaltet auf Link.

Jede Räumung hat ihren Preis!
Freiräume
Liebig 14 verteidigen!
Die Liebig 14, eines der letzten ehemals besetzten politischen Wohn- und Kulturprojekte in Berlin, steht kurz vor der Räumung. Seit dem 13. November liegen für alle Einzelmietverträge des Hauses Räumungstitel vor.

Seit der Besetzung 1990 ist die Liebig 14 Teil autonomer Infrastruktur in Berlin. 1992 erlangte das Hausprojekt durch die Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF) Verträge. 1999 wurde das Haus schließlich an die privaten Investoren der LiLa GbR verkauft. Offizielle Eigentümer sind somit die beiden Gesellschafter Edwin Thöne und Suitbert Beulker, welche seit Jahren versuchen die Bewohner_innen mit skurrilen, teils illegalen Maßnahmen loszuwerden.

Aus linksradikaler Sicht fällt die Liebig 14 unter die Definition eines "Freiraums“ innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft. Auch wenn - selbstkritisch betrachtet - manche Ansprüche nicht immer erfüllt werden, so bieten sie trotzdem Raum, das Leben bestmöglich jenseits gesellschaftlicher Unterdrückungsmechanismen zu gestalten. Doch geht es nicht darum eine eigene kleine Welt aufzubauen sondern auch Orte zu schaffen in denen Widerstand gegen herrschende Verhältnisse organisiert werden kann.

Die drohende Räumung der Liebig 14 ist ein Angriff auf uns alle, und wir haben nicht vor, dies ohne weiteres hinzunehmen. Um eine Räumung zu verhindern, werden wir (WBA) die Infrastruktur (Ticker, Infotelefon, Infopunkt, etc.) stellen - Aktionen sollen von allen kommen. Um den Verantwortlichen der Politik und Justiz klar zu machen dass eine Räumung eine verdammt teure Sache sein kann wollen wir am dezentralen Konzept festhalten. Da wir uns bewusst darüber sind, dass wir bei einer Räumung einer technisch überlegenen Staatsmacht gegenüberstehen und es für fast unmöglich halten, die Bullen direkt am Haus aufzuhalten sehen wir uns dazu gezwungen auszuweichen und uns stattdessen auf andere, dezentrale Angriffspunkte konzentrieren. Wir denken, dass es richtig ist die konkreten Verhältnisse, die Menschen ausgrenzen und unterdrücken nicht nur zu kritisieren, sondern auch anzugreifen.

"Jede Räumung hat ihren Preis - wir bestimmen welchen! Kapitalismus abschaffen! Wir bleiben Alle!"

Quelle: WBA - Wir bleiben alle!

Weitere Infos unter Link...
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hi my friends

Bigbobshttp
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Hello friends

admin
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happy birthday mumrock

admin
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ich dir auch! gruß

robert
24/07/2010 04:12
fünf wochen ohne inet, wünsch euch eine gute zeit!

SBIGGY
23/07/2010 16:25
Hey guys,

robert
22/07/2010 03:30
das neue dailyatrocity ist draußen! als pdf write to: dailyatrocity@web.de

büffel
16/07/2010 23:17
jetzt mit tollem video!

robert
16/07/2010 22:39
nochmal: neue trashpunkband: myspace.com/faekalkollekt
or Grüße


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